Das Silikon Case von Apple ist in jedem meiner Hüllentests dabei. Viele lieben es, viele hassen es, meist wegen des Materials und des Preises. Beim iPhone 18 Pro hat Apple still und leise etwas verändert, und das merkt man sofort, wenn man die neue Hülle neben eine günstige Alternative legt.

Apple hat die Oberfläche geändert

Die neue Hülle hat eine andere Textur als früher. Sie läuft sogar über das Apple-Logo und wirkt eher in Richtung Kunststoff. Das alte, weiche Silikon-Gefühl, für das viele das Case überhaupt gekauft haben, ist nicht mehr ganz da. Die Oberfläche ist nicht mehr so glatt, und in der Hand ist sie etwas rutschiger als vorher. Schlecht ist sie deswegen nicht, sie ist nur anders. Wer die alte Haptik kennt, merkt den Unterschied.

Innen hat sich nichts geändert. Es gibt weiterhin das bekannte Mikrofaser-Futter, und das iPhone sitzt fest. Anders als beim TechWoven Case von Apple kann ich die Hülle nicht einfach wegschieben. Das ist ein riesiger Unterschied, denn nur eine Hülle, die das iPhone beim Sturz festhält, schützt es auch.

Gewicht, Farben, Lieferumfang

Die Hülle wiegt 36 Gramm, zwei Gramm mehr als das TechWoven Case. Apple bietet wie immer eine große Farbauswahl an, von Schwarz über Burgunder bis Klarblau. Zubehör liegt keines bei.

Schutz

Unter dem Silikon steckt ein Hardcase-Kern, rundum ummantelt. Das gibt einen sehr guten Aufprallschutz. Die Kameralinsen stehen nicht über den Rand hinaus, und der Displayrand ist hoch genug, dass sogar noch ein Panzerglas darunter passt. Welche Gläser ich dafür empfehle, lest ihr im iPhone 18 Pro Panzerglas Vergleich. Das Mikrofaser-Innenfutter hält Sandkörner fest, damit sie nicht über die empfindliche Rückseite reiben.

Einen Nachteil hat das Silikon allerdings, und den kennt man von früheren Generationen: Fällt die Hülle auf einen harten Untergrund, bekommt sie schnell eine Macke. Das iPhone bleibt heil, aber die Hülle sieht danach benutzt aus.

Knöpfe, Aussparungen und Kamerataste

Alle Öffnungen sind einzeln ausgespart. Das finde ich immer am besten, und es haben nicht alle Hüllen im Test. Nichts wird verdeckt. Die Knöpfe drücken sich problemlos, und auch die Kamerataste funktioniert komplett: einmal drücken, zweimal drücken, leicht antippen, wischen. Apple nutzt hier eine Aussparung mit leitfähiger Fläche, keine Silikonschicht über der Taste.

MagSafe: nur 1,17 Kilogramm

Laden per MagSafe funktioniert natürlich. Beim Zugtest mit dem Messgerät kam das Silikon Case aber nur auf 1,17 kg. Das ist immer noch über der 1-kg-Grenze, ab der ich einen Magneten als gut bewerte. Im Feld der zehn Hüllen liegt es damit trotzdem weit hinten. Die stärksten Hüllen schafften 1,59 bis 1,75 kg. Für eine MagSafe-Autohalterung auf schlechten Straßen gibt es sicherere Kandidaten.

Der direkte Vergleich mit der günstigen Alternative

Neben das Apple Case habe ich die ROXX Silikon Hülle für 24,90 € gelegt. Sie hat noch die alte, weiche Oberfläche. Über der Kamerataste liegt eine dünne Silikonschicht, mit der man die Taste sogar besser spürt. Im MagSafe-Test waren beide praktisch gleich stark, 1,17 gegen 1,16 kg. Wer nur Schwarz braucht, zahlt also weniger als die Hälfte für ein sehr ähnliches Ergebnis.

Fazit

Das Apple Silikon Case bleibt ein Handschmeichler mit gutem Schutz, Mikrofaser innen und passgenauen Aussparungen. Die neue Textur ist etwas rutschiger, der Magnet ist schwächer als bei der Konkurrenz, und 59 Euro sind viel Geld. Für alle, die eine bestimmte Farbe wollen, bleibt es trotzdem eine gute Wahl. Wie es gegen die übrigen neun Hüllen abschneidet, zeigt mein iPhone 18 Pro Hüllen Test.

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Weitere Tests

Für das faltbare iPhone gibt es schon meine Vergleiche der iPhone Duo Hüllen und der iPhone Duo Schutzgläser. Ob euer Ladegerät das 18 Pro so schnell lädt wie versprochen, prüft der kostenlose Ladecheck.

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Apple Silikon Case iPhone 18 Pro im Test – was ist neu?