69 Euro für eine Hülle von Apple, dazu das außergewöhnlichste Material im ganzen Test. Trotzdem ist das TechWoven Case die erste Hülle, die in meinem Vergleich rausgeflogen ist. Der Grund hat nichts mit dem Material zu tun, sondern mit einem Problem, das man erst merkt, wenn das iPhone drinsteckt.

Material und Verarbeitung

Das TechWoven Case gibt es seit dem iPhone 17 Pro. Damals fehlte ein echtes Schwarz, jetzt ist es da, und es ist wirklich tiefschwarz. Das Gewebe fühlt sich leicht rau an, ein bisschen wie Jeansstoff. Das ist ungewöhnlich für eine Handyhülle und Geschmackssache: Manche lieben es, andere finden es seltsam. Hinten sitzt das Apple-Logo.

An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Keine Klebereste in den Ecken, alles wirkt robust und sauber. Zubehör liegt keines bei. Mit 34 Gramm ist es die leichteste Hülle im Test.

Das große Problem: Das iPhone rutscht heraus

Schon beim Einlegen fällt es auf: Das iPhone rutscht sehr leicht in die Hülle, und genauso leicht wieder heraus. Ich konnte die Hülle mit dem Daumen einfach vom iPhone wegdrücken. Das ist bei keiner anderen Premium-Hülle im Test so, nur die Spigen Parallax hatte dasselbe Problem.

Warum das so schlimm ist? Das TechWoven Case hat eigentlich einen guten Displayrand, der auch mit Panzerglas noch übersteht. Hinten liegen die Kameralinsen tiefer als der Rand. Auf dem Papier ist der Schutz also gut. Nur nützt das alles nichts, wenn das iPhone beim Aufprall aus der Hülle springt. Dann landet das Display ungeschützt auf dem Asphalt, und mit ihm auch euer Panzerglas.

Kein Innenfutter

Innen ist die Hülle glatt, ein Mikrofaser-Futter fehlt. Das ist beim iPhone 18 Pro ein echter Nachteil, denn die Rückseite zerkratzt leicht. Gerät ein Sandkorn zwischen Hülle und iPhone, reibt es bei jeder Bewegung über das Glas. Hüllen mit Mikrofaser halten solche Körner fest.

Knöpfe, Aussparungen, Kamerataste

Hier zeigt Apple, dass sie ihr eigenes iPhone kennen. Alle Aussparungen passen perfekt, nichts wird verdeckt. Die Knöpfe drücken sich gut. Die Kamerataste reagiert auf einfaches und doppeltes Drücken, leichtes Antippen und Wischgesten, Fotos auslösen funktioniert ohne Probleme.

MagSafe

MagSafe-Laden funktioniert natürlich. Im Zugtest mit dem Messgerät hielt das TechWoven Case 1,42 Kilogramm, deutlich über der 1-kg-Marke, die ich als gut bewerte. Im Vergleich der zehn Hüllen ist das Mittelfeld. Die stärksten Hüllen schafften bis zu 1,75 kg.

Preis

Mit 69 € gehört das TechWoven Case zu den teuersten Hüllen im Test, nur die Mous ist mit 75 € noch teurer. Die Testsieger-Hülle kostet weniger als die Hälfte und hält das iPhone deutlich fester.

Fazit

Das TechWoven Case ist schön verarbeitet, leicht und hat ein Material, das es sonst nirgends gibt. Als Schutzhülle scheitert es aber an der wichtigsten Aufgabe: Es hält das iPhone nicht zuverlässig fest. Deshalb fliegt es in meinem Fazit als Erstes raus. Welche Hüllen es besser machen, zeigt meine Übersicht der getesteten iPhone 18 Pro Hüllen.

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Weitere Tests

Wer sein Display zusätzlich schützen will, findet die Testsieger im iPhone 18 Pro Panzerglas Test. Für das kommende Falt-iPhone gibt es bereits meine Tests zu Hüllen fürs iPhone Duo und zum passenden Panzerglas fürs iPhone Duo. Außerdem prüft mein Ladecheck kostenlos, wie schnell euer Ladegerät das iPhone wirklich lädt.

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Apple TechWoven Case iPhone 18 Pro Test – das große Problem