Das hier könnte tatsächlich die dünnste iPhone-Hülle der Welt sein.

Nur die Kevlar-Hüllen sind nochmal ein kleines bisschen dünner.

Und genau DAS macht mir ehrlich gesagt Sorgen.

Denn normalerweise gilt bei Handyhüllen eine ganz einfache Regel:

Je dünner die Hülle… desto schlechter schützt sie.

Aber Torras behauptet, dass genau diese ultra-dünne Hülle das iPhone trotzdem zuverlässig schützen kann.

Also habe ich genau das getestet — mit einem brandneuen iPhone 17 Pro Max für rund 1450 Euro.

Und ehrlich gesagt hatte ich schon vor dem ersten Sturz ein ziemlich schlechtes Gefühl.

Erster Eindruck der dünnen Torras Hülle

Die Hülle ist wirklich absurd dünn.

Mit gerade einmal 25 Gramm merkt man sie am iPhone kaum. Genau das dürfte für viele Leute auch der größte Vorteil sein.

Während dicke Outdoor-Hüllen das iPhone riesig wirken lassen, bleibt das Gerät hier fast genauso dünn wie ohne Case.

Trotzdem bietet die Hülle:

  • Kompletten Hardcase-Aufbau
  • Kamera- und Displayschutz
  • MagSafe-Unterstützung
  • Gute Buttons mit sauberem Druckpunkt
  • Kompatibilität mit allen Panzergläsern

Im Test habe ich wieder das große Edge-to-Edge-Panzerglas von ROXX verwendet, das bis komplett in die Ecken reicht.

Falls ihr aktuell noch nach einer passenden Hülle sucht, findet ihr hier einen ausführlichen Vergleich zum Thema iPhone 17 Pro Hülle kaufen.

Die größten Probleme der ultra-dünnen Hülle

Und genau hier beginnen leider die typischen Probleme extrem dünner Hüllen.

Die Torras Hülle besitzt keinen weichen Innenschutz und auch keinen integrierten Kameraknopf.

Außerdem fällt sofort auf, dass der erhöhte Displayschutz relativ gering ausfällt.

Genau deshalb hatte ich schon vor dem Drop-Test das Gefühl, dass diese Hülle eher gegen Kratzer als gegen echte Stürze entwickelt wurde.

Natürlich sieht das dünne Design extrem gut aus. Aber Schutz und ultra-dünne Bauweise passen oft einfach nicht zusammen.

Wenn ihr zusätzlich guten Displayschutz sucht, lohnt sich übrigens auch dieser Vergleich zu iPhone 17 Pro Panzergläser im Vergleich.

Der echte Beton-Drop-Test

Jetzt wurde es ernst.

Wir haben das iPhone 17 Pro Max mit der dünnen Torras Hülle dreimal aus 1,20 Metern Höhe auf Beton fallen lassen.

Dabei haben wir zusätzlich die Aufprallkräfte gemessen, um die Ergebnisse später mit anderen Hüllen vergleichen zu können.

Und ehrlich:

Schon vor dem ersten Drop hatte ich das Gefühl, dass ich mein iPhone gleich komplett zerstören werde.

Die Ergebnisse

  • 116 m/s
  • 139 m/s
  • 139 m/s

Das ergibt einen Durchschnitt von ungefähr 13,1G.

Und genau diese Werte zeigen ziemlich deutlich, dass die Hülle starke Aufprälle nicht besonders gut absorbiert.

Die G-Kräfte lagen deutlich höher als bei dickeren Schutzhüllen wie der UAG Monarch Pro.

Besonders kritisch war dabei wieder das Display.

Ohne das große ROXX-Panzerglas wäre das Display wahrscheinlich direkt beim ersten Sturz zerstört gewesen.

Lohnt sich eine so dünne Hülle wirklich?

Ganz ehrlich: Dieser Test lief ziemlich genau so ab, wie ich es erwartet hatte.

Die Torras Hülle sieht extrem gut aus.
Sie ist unglaublich dünn.
Und sie macht das iPhone kaum dicker.

Aber genau das wird gleichzeitig auch zum größten Problem.

Die Hülle schützt eher vor Kratzern und kleinen Alltagsschäden — nicht vor wirklich harten Stürzen auf Beton.

Wenn euch Design, Gewicht und ein möglichst dünnes iPhone wichtiger sind als maximaler Fallschutz, könnte diese Hülle trotzdem interessant für euch sein.

Wenn ihr dagegen echten Schutz sucht, solltet ihr wahrscheinlich lieber zu dickeren Schutzhüllen greifen.

Denn manchmal gilt eben doch noch die alte Regel:

Je dünner die Hülle… desto gefährlicher wird es fürs iPhone.

Die dünnste iPhone 17 Pro Hülle der Welt?! Wir machen einen Drop-Test auf Beton!
Das solltest du gesehen haben – iPhone auf Fliesen fallen lassen, schützen Hüllen & Panzergläser wirklich?

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