
Die Mous-Hülle habt ihr euch in den Kommentaren immer wieder gewünscht. Jetzt war sie beim großen Hüllentest fürs iPhone 18 Pro dabei, und sie hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Beim Schutz gehört sie zu den besten, beim Preis und beim ersten Eindruck zu den schwächsten.
Auspacken: Die Hülle ist verzogen
Ich packe alle Hüllen live vor der Kamera aus, damit ihr meine echte Reaktion seht. Bei der Mous war die erste Überraschung unschön: Die Hülle hatte einen deutlichen Knick und lag nicht plan auf dem Tisch. Ob das bei allen Exemplaren so ist oder nur bei meinem, kann ich nicht sagen. Bei 75 Euro sollte so etwas aber nicht passieren. Zubehör liegt keines bei.
Echtes Leder mit Oma-Charme
Die Rückseite ist aus echtem Leder, das riecht man sofort. Die Oberfläche ist allerdings stark genarbt. Mich erinnert sie an Omas alte Handtasche oder ihr Portemonnaie, und das ist nicht als Kompliment gemeint. Das ist aber reine Geschmackssache. Wer den Look mag, bekommt eine griffige, leicht angeraute Oberfläche, die nicht rutscht. Es gibt mehrere Farben, unter anderem eine Variante in Carbon-Optik.
Gewicht und Dicke
Die Mous wiegt 52 Gramm. Das spürt man im direkten Vergleich mit einer 34-Gramm-Hülle wie dem Apple TechWoven Case deutlich. Die Ecken sind verstärkt und dicker, das soll Stürze abfedern. Insgesamt liegt die Mous als ziemlicher Klopper in der Hand.
Schutz
Hier spielt die Mous ihre Stärke aus. Sie ist ein echtes Hardcase mit verstärkten Ecken. Die Kameralinsen liegen weit innen, ein Sturz auf die Rückseite ist kein Problem. Der Displayrand steht deutlich über, ein Panzerglas passt problemlos darunter. Welche Gläser dafür taugen, steht in meinem Vergleich der Schutzgläser fürs iPhone 18 Pro.
Ein Innenfutter gibt es auch. Es ist allerdings nicht so flauschig wie die Mikrofaser bei Apple oder ROXX, sondern ein etwas anderes, festeres Material.
Knöpfe und Kamerataste
Die Aussparungen sind gut getroffen, nichts wird verdeckt. Die Knöpfe haben einen Druckpunkt auf Apple-Niveau. Auf der Kamerataste klebte eine Schutzfolie, die man vorher abzieht. Danach funktioniert alles: einfach drücken, doppelt drücken, leicht antippen und wischen. Hier gibt es nichts zu meckern.
MagSafe: 1,51 Kilogramm
MagSafe-Laden funktioniert. Im Zugtest schaffte die Mous 1,51 kg, knapp hinter der ROXX NextEra mit 1,59 kg und deutlich über der 1-kg-Marke. Damit könnt ihr das iPhone bedenkenlos in einer MagSafe-Autohalterung nutzen, auch auf Kopfsteinpflaster.
Fazit
Die Mous schützt sehr gut, hat echtes Leder und einen starken Magneten. Dem stehen der hohe Preis, die Dicke, das Gewicht und die verzogene Hülle meines Exemplars gegenüber. Für 75 Euro hätte ich mir mehr erwartet. In meinem Fazit ist sie am Ende an der Haptik gescheitert: Sie ist mir einfach zu dick. Welche Hülle stattdessen gewonnen hat, lest ihr im Testsieger-Vergleich zum iPhone 18 Pro.
Weitere Tests
Auch fürs iPhone Duo habe ich bereits Hüllen verglichen und Schutzgläser getestet. Und wenn ihr wissen wollt, ob euer Netzteil fürs 18 Pro reicht, hilft der kostenlose Ladecheck.
- UNSERE SCHÜTZENDSTE HÜLLE, KOMPATIBEL MIT DEM iPHONE 18 PRO MAX – Mit den stoßdämpfenden AiroShock-Ecken von Mous und einer starren Schale, die Verformung und Verdrehung widersteht, bietet diese Hülle extremen Fallschutz vor Stürzen und Stößen.
- KAMERA-STEUERTASTE – Verstärkte Dreikomponenten-Einfassung mit Aluminiumrahmen, Silikonmembran und Oberfläche aus gehärtetem Glas für präzise, langlebige Druck- und Wischgesten.
- VERSTÄRKTE KAMERAEINFASSUNG – Mit einer steifen, glasfaserverstärkten Polycarbonat-Einfassung, die Apples neues Kamerasystem vor Sturzschäden und Kratzern schützt.
- MAGSAFE- UND Qi2-KOMPATIBILITÄT – Das integrierte Magnetarray unterstützt MagSafe, Qi2 und magnetisches Zubehör von Mous – für schnelles kabelloses Laden mit 25 W und bequemes Aufstecken.
- FARBLICH ABGESTIMMT AUF IHRE NEUEN GERÄTE – Erhältlich in Aramidfaser, Schwarzes Leder, Walnuss, Grün, Sand, Marineblau, Himmelblau, Violett
